Sojabohnen - ein weiteres Standbein von HausruckölSoaj

2017 wurden erstmals mit der neu errichteten Übernahme bei der Hausrucköl Mühle Sojabohen von den Bauern aus der Umgebung in Aistersheim übernommen.

Wie bereits bei der Rapsübernahme, hat sich die große Gosse als Puffer bei der Übernahme zur Reduktion der Stehzeit bewährt.

Die größte Herausfordung bei der Ernte war, dass nur wenige Lieferungen mit der passenden Feuchtigkeit zur Lagerung mit max. 13% angeliefert werden konnten.

  

Die Erträge, mit im Durschnitt 3.3oo kg je ha gereinigte, trockene Ware, waren zufriedenstellend. Der Auszahlungspreis von 355,- € netto je Tonne (€ 401,15 inkl 13. % MwSt.) ergibt für die Lieferanten einen guten Deckungsbeitrag. Es ist die Chance, dass trotzt dem Verbot ab 2018 synthetische Pflanzenschutzmittel auf ÖKO Vorrangsflächen im Rahmen des Greening anzuwenden, die Sojabohne in der Fruchtfolge bleibt. Da auch die Nachfrage nach GMO freiem Soja gegeben ist, und stabile Ertragsleistungen über die Jahre erreicht werden, sollte der Aufschwung beim Sojabohnenanbau (in Österreich im Jahr 2016 von 49.819 ha auf 64.195 ha im Jahr 2017) anhalten.

Sojabernahme